Unsere Zurrtabellen ermöglichen Ihnen auf Grund des Gewichtes der Ladung, des Reibbeiwertes und der auftretenden Zurrwinkeln die Anzahl der benötigten Zurrmittel abzulesen.
BLEIBEN SIE AUF DER SICHEREN SEITE SICHERN SIE IHRE LADUNG ZUVERLÄSSIG
Die Ladungssicherung hat dem täglichen Fahrbetrieb Rechnung zu tragen. Dazu gehören Vollbremsungen, unerwartete Ausweichmanöver, schlechte Strassenverhältnisse wie Bodenwellen, Schlaglöcher usw.
Die unterschiedlichen Kräfte, die Ladungen beim Transport zum Rutschen, Rollen, Kippen oder Abheben bringen können, werden immer wieder unterschätzt. Mögliche Folgen sind, dass das Fahrzeug außer Kontrolle gerät, das Führerhaus beschädigt wird, das Fahrzeug gar umkippt oder die herabstürzende Ladung andere gefährdet!
Grundregeln der Ladungssicherung
Je nach Ladegut ist ein geeignetes Fahrzeug mit entsprechenden Aufbauten bzw. Zurrpunkten erforderlich.
Der Ladungsschwerpunkt soll möglichst niedrig und gemäss dem Lastverteilungsplan des Fahrzeuges optimal positioniert werden.
Das zulässige Gesamtgewicht bzw. die zulässigen Achslasten, dürfen nicht überschritten werden.
Die Ladung soll so dicht und so niedrig wie möglich verstaut werden. Es soll kein Freiraum zwischen Ladung, Stirnwand oder Seitenwänden gelassen werden. Freiräume zwischen den Laderaumbegrenzungen und dem Ladegut sind möglichst auszufüllen.
Die Fahrgeschwindigkeit ist je nach Ladegut auf die Strassen- und Verkehrsverhältnisse sowie auf die Fahreigenschaften des Fahrzeugs abstimmen.
Ungünstige Reibwerte zwischen Ladung und Ladefläche (ölige Metalle, feuchte Flächen etc.) erhöhen den Aufwand für die korrekte Sicherung des Transportgutes erheblich. Hierbei ermöglichen AntiRutsch-Matten eine wesentlich wirtschaftlichere und effizientere Ladungssicherung.
Transportgüter, die nicht standfest und deshalb sehr kippgefährdet sind, müssen im Verhältnis zu ihrer Masse meist aufwändig verzurrt werden (Berechnung, gegen Rutschen und Kippen).
Formschlüssige Ladungssicherungen (z. B. Abstützen des Transportgutes an Stirn und Bordwänden oder mit auf dem Ladeboden befestigten Keilen und Kanthölzern), tragen erheblich zur Stabilisierung des Transportgutes und zur Reduzierung des zusätzlichen Zurraufwandes bei.
Grundlagen der Ladungssicherung
Pyhsikalische Kräfte Beim Transport wirken Massenkräfte wie Beschleunigungs-, Verzögerungs-, Flieh- und Vertikalkräfte auf die Ladung. Aufgabe der Ladungssicherung ist es, die Ladung gegen die Wirkung der Massenkräfte zu sichern, d.h. ein Verrutschen, Umfallen oder Herunterfallen der Ladung durch entsprechende Massnahmen zu vermeiden. Zur richtigen Dimensionierung der Ladungssicherung müssen die auftretenden Kräfte vorab berechnet werden. Hierzu ist die Begriffsabgrenzung von Gewicht und Masse zu Gewichtskraft und Massenkraft unverzichtbar.
Die Gewichtskraft ist die Kraft, mit der die Ladung senkrecht auf die Ladefläche drückt. Sie berechnet sich aus der Ladungsmasse multipliziert mit der Erdbeschleunigung. FG = m x g
Die Massenkraft, auch Trägheitskraft oder Fliehkraft gennant, ist die Kraft, die die Ladung beim Bremsen nach vorn bzw. in den Kurven nach aussen drückt. Sie berechnet sich aus der Ladungsmasse multipliziert mit der tatsächlich wirkenden Beschleunigung. F = m x a
Die Reibungskraft wirkt einer Ladungsverschiebung entgegen. Sie ist abhängig von der Oberflächenstruktur und von der Gewichtskraft. Sie berechnet sich aus dem Reibbeiwert multipliziert mit der Gewichtskraft der Ladung. FF = μ x FG
Die Sicherungskraft ist die Kraft, die von den Sicherungsmitteln oder dem Fahrzeugaufbau aufgenommen werden muss. Sie berechnet sich aus der tatsächlich wirkenden Massenkraft abzüglich der schon vorhandenen Reibungskraft. FS = F - FF
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